Ausführliche Erklärung
Das Lieferantenrisiko umfasst sämtliche potenziellen Schäden, die aus der Zusammenarbeit mit Dritten resultieren – von Cyberangriffen über eine Lieferantenkette bis hin zu Ausfällen kritischer Dienstleister. Typische Arten sind das Cyber- und Informationssicherheitsrisiko (z. B. ein gehackter Dienstleister mit Zugriff auf Ihre Daten), das Compliance-Risiko (Verstöße gegen NIS2, DORA, DSGVO oder ISO 27001), das Konzentrationsrisiko (zu starke Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten), das operative Risiko (Ausfall oder Schlechtleistung) sowie Reputations- und Finanzrisiken. Im Third-Party Risk Management (TPRM) werden Lieferantenrisiken systematisch identifiziert, bewertet, priorisiert und kontinuierlich überwacht – über den gesamten Lebenszyklus vom Onboarding bis zum Offboarding.
Business-Relevanz
Für Unternehmen, die NIS2, DORA oder ISO 27001 erfüllen müssen, ist das Management von Lieferantenrisiken verpflichtend: Beide EU-Regelwerke fordern eine kontinuierliche Überwachung der Lieferkette und einen nachweisbaren Umgang mit Drittparteienrisiken. 360TPRM automatisiert die Bewertung und das kontinuierliche Monitoring aller Lieferantenrisiken und liefert auditfähige Nachweise – von der Kritikalitätsbewertung bis zum Echtzeit-Alert bei neuen Bedrohungen.