Lieferantenrisikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess, mit dem Unternehmen Risiken aus ihren Lieferantenbeziehungen identifizieren, bewerten, überwachen und steuern — von der Auswahl bis zur Beendigung der Zusammenarbeit.
Was umfasst Lieferantenrisikomanagement?
Lieferantenrisikomanagement deckt den gesamten Lebenszyklus einer Lieferantenbeziehung ab: Auswahl und Due Diligence vor Vertragsabschluss, laufende Überwachung während der Zusammenarbeit und geordnete Exit-Strategien bei Beendigung. Zu den wichtigsten Risikoarten zählen Cyber- und IT-Risiken, Compliance-Risiken, operative Risiken und Reputationsrisiken.
Effektives Lieferantenrisikomanagement betrachtet alle Risikoarten — nicht nur Cybersicherheit, sondern auch Compliance, Finanzen und Betrieb.
Lieferantenrisikomanagement und regulatorische Anforderungen
NIS2, DORA und ISO 27001:2022 fordern explizit ein strukturiertes Lieferantenrisikomanagement. NIS2 Art. 21 verpflichtet betroffene Unternehmen, Risiken in der Lieferkette systematisch zu managen. DORA fordert von Finanzunternehmen ein umfassendes IKT-Drittparteien-Risikomanagement inkl. Informationsregister und Exit-Strategien.
Unter NIS2 haften Geschäftsführer persönlich für unzureichendes Lieferantenrisikomanagement — mit Bußgeldern bis zu 10 Mio. € oder 2% des weltweiten Jahresumsatzes.
Wie 360TPRM Lieferantenrisikomanagement automatisiert
360TPRM automatisiert das gesamte Lieferantenrisikomanagement: von der automatischen Erstellung des Lieferanteninventars über kontinuierliches Cyber Intelligence Monitoring bis zur automatisierten Compliance-Dokumentation für NIS2 und DORA. Risiken werden erkannt, bevor sie eskalieren.
Klassische Ansätze mit jährlichen Fragebögen sind nicht mehr ausreichend. 360TPRM liefert kontinuierliches Echtzeit-Monitoring aller Lieferanten.
FAQ
Lieferantenrisikomanagement automatisieren
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