Governance, Risk & Compliance (GRC) bezeichnet den ganzheitlichen Ansatz, mit dem Organisationen ihre Steuerungsstrukturen (Governance), ihr Risikomanagement (Risk) und ihre regulatorische Compliance (Compliance) integriert managen.
Die drei Säulen von GRC
Governance definiert Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten — wer entscheidet was und wie wird Kontrolle ausgeübt. Risk Management identifiziert, bewertet und steuert Risiken systematisch. Compliance stellt sicher, dass gesetzliche, regulatorische und interne Anforderungen eingehalten werden. Im TPRM-Kontext bedeutet GRC: strukturierte Lieferanten-Governance, kontinuierliches Risikomanagement und automatisierte Compliance-Nachweise.
GRC verhindert Silos: Risikomanagement, Compliance und Governance werden als integriertes System betrachtet — nicht als separate Aktivitäten.
GRC und NIS2/DORA
NIS2 und DORA stellen explizite GRC-Anforderungen: Governance-Strukturen mit klarer Verantwortung der Geschäftsleitung, systematisches Risikomanagement und Compliance-Nachweise gegenüber Behörden. Für das Lieferantenmanagement bedeutet das: dokumentierte Governance-Prozesse, kontinuierliches Risikomonitoring und automatisierte Compliance-Reports.
NIS2 und DORA machen Vorstände und Geschäftsführer persönlich für GRC-Versagen haftbar — Governance ist kein Stabsthema mehr.
GRC-Tools und Automatisierung
Moderne GRC-Plattformen automatisieren Risikobewertungen, Compliance-Checks und Reporting. 360TPRM ist als spezialisiertes TPRM-GRC-Tool konzipiert: Lieferanten-Governance, kontinuierliches Risikomonitoring und automatisierte NIS2/DORA-Compliance-Nachweise in einer Plattform.
360TPRM generiert automatisch Compliance-Nachweise für NIS2 und DORA — ohne manuellen Reporting-Aufwand.
FAQ
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