Cyber Resilience geht über klassische Cybersicherheit hinaus: Sie beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, auch während und nach Cyberangriffen kritische Geschäftsfunktionen aufrechtzuerhalten — durch Prävention, Detektion, Response und Recovery.
Cyber Resilience vs. Cybersicherheit
Cybersicherheit fokussiert auf die Verhinderung von Angriffen. Cyber Resilience akzeptiert, dass Angriffe stattfinden werden, und stellt sicher, dass die Organisation trotzdem funktionsfähig bleibt. Während Cybersicherheit auf Prävention setzt, umfasst Cyber Resilience den gesamten Zyklus: Identify, Protect, Detect, Respond, Recover — gemäß NIST Cybersecurity Framework.
Modernes Cyber Resilience Design geht davon aus, dass Angriffe erfolgreich sein werden — und plant die schnelle Wiederherstellung von Anfang an ein.
Cyber Resilience in der Lieferkette
Die Cyber Resilience einer Organisation hängt direkt von der Cyber Resilience ihrer Lieferanten ab. Supply Chain Angriffe — wie SolarWinds oder Log4j — zeigen, dass ein kompromittierter Lieferant das gesamte Kundennetzwerk gefährden kann. TPRM ist damit ein kritischer Baustein für Cyber Resilience.
62% aller Datenpannen haben ihren Ursprung in der Lieferkette — Cyber Resilience muss daher die gesamte Lieferkette einschließen.
Regulatorische Anforderungen an Cyber Resilience
DORA definiert operative digitale Resilienz als zentrales Regulierungsziel. Der EU Cyber Resilience Act (CRA) stellt Anforderungen an die Cybersicherheit vernetzter Produkte. NIS2 fordert Cyber-Hygiene und Incident Response als Kernanforderungen. 360TPRM unterstützt Cyber Resilience durch kontinuierliches Monitoring der Lieferkette.
Der EU Cyber Resilience Act (CRA) tritt 2027 in Kraft und stellt verbindliche Sicherheitsanforderungen an Hersteller vernetzter Produkte.
FAQ
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