Enterprise Risk Management (ERM) bezeichnet den integrierten, unternehmensweiten Rahmen zur systematischen Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung aller Risiken — von operationellen und finanziellen bis hin zu Cyber- und Compliance-Risiken.
ERM vs. TPRM: Wie hängen sie zusammen?
Enterprise Risk Management ist der übergeordnete Rahmen, in dem TPRM als spezialisierter Teilbereich eingebettet ist. Während ERM alle Risikoarten eines Unternehmens umfasst — strategisch, finanziell, operationell, regulatorisch — fokussiert TPRM spezifisch auf Risiken aus Drittparteienbeziehungen. Ein reifes ERM-Programm integriert TPRM als wesentliche Komponente.
TPRM ist eine Spezialdisziplin innerhalb des ERM-Rahmens — mit eigenen Methoden, Tools und regulatorischen Anforderungen.
Die COSO ERM-Framework-Grundlagen
Das COSO ERM-Framework ist der international anerkannte Standard für Enterprise Risk Management. Es definiert acht Komponenten: Internes Umfeld, Zielsetzung, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Kontrollaktivitäten, Information & Kommunikation sowie Monitoring. ISO 31000 bietet einen komplementären, prinzipienbasierten Ansatz.
ISO 31000 ist der internationale Standard für Risikomanagement und bildet die methodische Grundlage für ERM-Programme in Europa.
ERM und regulatorische Compliance
NIS2, DORA und KRITIS fordern von betroffenen Unternehmen ein strukturiertes Risikomanagementsystem — das ist im Kern ERM. Geschäftsführer haften persönlich für unzureichendes Risikomanagement. 360TPRM unterstützt den TPRM-Teilbereich des ERM mit automatisiertem Monitoring und Compliance-Reporting.
NIS2 macht Vorstände und Geschäftsführer persönlich für unzureichendes Risikomanagement haftbar — ERM ist keine Option mehr, sondern Pflicht.
FAQ
TPRM im ERM-Rahmen automatisieren
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